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Bitte keine Bundesgelder für den Verein NetzCourage !

Das Eidgenössische Büro für Gleichstellung fördert ein Projekt von NetzCourage mit 192’000 Franken (für 2 Jahre). Das Geld erhält der Verein für den Aufbau eines Kompetenzzentrums zur Unterstützung von Opfern von Cyber-Gewalt. Diese Fakten konnte man im Frühling vielen Mediankanälen entnehmen. 

Dass sich sehr schnell viele Kritiker auf Twitter und Facebook, aber auch grosse Medienverlage mit entsprechenden Kommentaren meldeten, war voraussehbar. 

Das Problem liegt weniger am Prinzip der Subventionen für solche Zwecke, sondern der Zuger Verein NetzCourage ist natürlich sehr eng mit ihrer Gründerin Jolanda Spiess-Hegglin verknüpft. Und Spiess hetzt seit mehreren Jahren auf  allen Kanälen vor allem gegen die SVP und ihre Politiker. Mit ihrem Credo auf der eigenen Webseite hat diese Art von Hatespeech von Jolanda Spiess leider rein gar nichts  zu tun:

Dieses linke Trio ist momentan für den Verein verantwortlich: Links Jolanda Spiess-Hegglin als Gründerin und Geschäftsführerin, die beiden Nationalrätinnen Greta Gysin (Grüne) und Tamara Funiciello (SP) als Co-Präsidentinnen. 

Dass sich auch Politikerinnen und Politiker öffentlich gegen diese Subventionen aussprechen und beim Gleichstellungsbüro und beim zuständigen Bundesrat Alain Berset intervenieren, zeugt von viel Verantwortung für unsere Steuergelder!

Auch Nationalrat Andreas Glarner setzt sich energisch in verschiedenen Medien zur Wehr


Quelle: 20 Minuten / 19.7.2021
Das Fass zum Überlaufen brachte am Ende das Onlineportal der Berner Reitschule mit dem Meme, das den abgetrennten Kopf von Journalistin Michèle Binswanger zeigt. Die Tagi-Autorin diskutierte in der SonntagsZeitung mit dem ehemaligen «Spiegel»-Chefredaktor Stefan Aust über abweichende Positionen, Diffamierung und Cancel Culture. Das hat offensichtlich den Reitschülern so gar nicht gefallen. 

Was hat dieses Bild mit dem Verein NetzCourage oder mit Jolanda Spiess zu tun? Sehr viel, denn Spiess likte diesen auch auf Twitter erschienen Beitrag. 

Binswanger selbst erachtet den satirischen Versuch indes als wenig gelungen. «In der Welt, in der wir leben, werden tatsächlich Journalistinnen und Journalisten geköpft. Das Bild finde ich erschreckend, denn in Ländern, wo Journalistinnen und Journalisten reale Gewalt erleben, beginnt es meistens genau so. Zu sehen etwa in Ungarn oder Polen. »Die Tamedia-Journalistin bekam das Bild mit ihrem Kopf zugesendet. Sie zeigt sich besorgt: «Memes werden schnell ohne Kontext im Internet verbreitet. Das Bild könnte als Aufforderung verstanden werden, mich fertigzumachen.»

Die Tamedia Redaktion hat Strafanzeige eingereicht !

Spiess-Hegglin hat sich zwar pro forma entschuldigt, konnte es aber nicht lassen, noch am selben Tag die Journalistengilde als Schmierfinken zu bezeichnen. Selbstkritik, Beratungsresistenz – das sind Fremdworte für Spiess! Einsicht kennt sie nicht. Dass sie dabei die gesprochenen Fördergelder für ihren Verein gefährdet, kümmert sie nicht. Überheblichkeit und Arroganz sind bekannt. Umfrage bei Nau.ch:

Verschiedene Zeitungen wie Weltwoche, NZZ, TagesAnzeiger, 20Minuten, Nebelspalter, SonntagsZeitung etc.  haben sich zu Wort gemeldet. Wir wollen nur zwei Beispiele  abbilden!

Spiess-Hegglin publiziert Kampfansage – trotz Mahnung des Bundes

Die Geschäftsführerin des Vereins NetzCourage bezeichnet Kritiker als «Schmierfinken» und will sich künftig nicht zurückhalten, obwohl sie Auflagen des Bundes erhalten hat. Die SVP fordert die sofortige Streichung der Fördergelder. 

Andreas Kunz / Publiziert 17.7. 2021 um 20:01

Am Mittwoch erhielt Jolanda Spiess-Hegglin, die sich mit ihrem Verein NetzCourage gegen Hass im Internet einsetzen will, vom Eidgenössischen Büro für Gleichstellung per Einschreiben eine Mahnung: Ihr Verhalten in den sozialen Medien sei «bedenklich», hiess es darin, und es entspreche nicht den «vom Verein selbst eingeforderten Standards». Man erwarte von ihr künftig eine «professionelle Kommunikation», die sich auszeichne durch «Sachlichkeit, Freundlichkeit, Respekt und insbesondere in Konfliktsituationen durch eine deeskalierende Haltung».

Das Nichteinhalten von Auflagen und Anforderungen könne eine «Kürzung, Streichung oder Rückforderung der Finanzhilfe zur Folge haben», schreibt das Amt. Das Gleichstellungsbüro hatte im Frühjahr dem Verein NetzCourage 192’000 Franken Unterstützung gesprochen. 

Am Freitagabend reagierte Spiess-Hegglin auf Twitter in einer Serie von sechs Beiträgen: Wer denke, dass sie jetzt leiser werde, werde sich irren, heisst es. «Gibts ein Learning aus den letzten Jahren? Wurde ich still? Nein», schreibt Spiess-Hegglin. Kritische Journalisten verschiedener Medien bezeichnet sie wiederholt als «Schmierfinken». 

Wer denke, sie sei eine Fehlbesetzung für die Leitung des Vereins, «denen muss ich sagen: könnts ja selber machen.» Zudem verbreitete sie einen Tweet weiter, in dem die SVP als «Nazi-Partei» betitelt wird. Ebenfalls diese Woche rühmte sie sich in einem Interview mit einem Onlinemagazin, mit ihrem Verein gezielt «Shitstorms» gegen Medien und deren Chefredaktoren zu initiieren.

«Dummes Blondchen», «alte weisse Säcke» und Hitler-Schnauz 

Die Kritik an Spiess-Hegglin als Galionsfigur im Kampf gegen Hass im Internet war aufgekommen, nachdem sie sich in sozialen Medien immer wieder im Ton vergriffen hatte: Sie bezeichnete SVP-Vertreter als «alte weisse Säcke», eine Grossrätin als «dummes Blondchen» und einen Journalisten als «Arschloch des Monats». 

Sie publizierte ein Bild von SVP-Nationalrat Roger Köppel mit aufgemaltem Hitler-Schnauz oder sprach auf einer Podiumsdiskussion, mit Verweis auf den brutalen Mord an einem bekannten Schweizer Medienanwalt, grinsend von «Karma». Teilweise entschuldigte sich Spiess-Hegglin nach einer Welle der Empörung für ihre Wortwahl. 

Wer es wagt, sie zu kritisieren, wird oft von Unterstützern Spiess-Hegglins mit einer Welle von Briefen, Mails und Onlinekommentaren eingedeckt, deren Wortlaut sich meist ähneln. Mehrere Journalistinnen und Journalisten unterschiedlicher Zeitungen berichten zudem, dass auf ihren Profilen von Twitter, Facebook und Instagram sowie ihren Mailservern unerlaubte Zugriffsversuche stattgefunden hätten, kurz nachdem sie über Spiess-Hegglin berichtet hätten; teilweise hätten die Accounts auch plötzlich nicht mehr funktioniert. 

Jolanda Spiess-Hegglin 2018 in Zürich.

Die ehemalige Zuger Kantonsrätin der Grünen ist heute Mitglied der Piratenpartei. Auf Twitter hat sie in der Vergangenheit bereits einen Aufruf an Hacker publiziert, welche sie für ihre Arbeit mit einem «Znacht» belohnen werde. Die betroffenen Journalistinnen und Journalisten erklären, in ihrer jahrelangen Karriere hätten sie noch nie solche Angriffe erlebt – erst, nachdem sie über Spiess-Hegglin geschrieben hätten. 

Das Gleichstellungsbüro sprach die 192’000 Franken für NetzCourage, obwohl bereits mehrere Medien über die kontroversen Auftritte der Geschäftsführerin berichtet hatten. Im weiteren erhält der Verein 40’000 Franken von der Fachstelle gegen Rassismus. Auch die Kantone Basel-Stadt (20’000 Franken) und Zug (4000 Franken) haben Beträge gesprochen sowie diverse Stiftungen, Hilfswerke und Spenderinnen. Gemäss Vereinspräsidentin Greta Gysin beträgt das jährliche Budget des Vereins zwischen 170’000 und 280’000 Franken. 

Bereits Anfang Juli wurde von NetzCourage Besserung versprochen

Nachdem die Rassismus-Fachstelle des Bundes in diesem Frühjahr auf Spiess-Hegglins Verhalten in den sozialen Medien aufmerksam gemacht worden war, antworteten die Beamten, ihnen sei die Netzaktivistin als «qualifizierte und differenzierte Fachperson» bekannt. Heute schreibt die Stelle, sie werde «das weitere Vorgehen beobachten».

Nachdem das Gleichstellungsbüro ebenfalls von Aussenstehenden, Politikern und Journalistinnen auf Spiess-Hegglins Onlineauftritt hingewiesen worden war, kam es am 2. Juli zu einer Aussprache. Anwesend war auch SP-Nationalrätin Tamara Funiciello, die zusammen mit der grünen Nationalrätin Greta Gysin den Verein NetzCourage präsidiert. Funiciello habe an der Aussprache Besserung versprochen, heisst es im Mahnungsschreiben des Bundes.

Kurz darauf versah Spiess-Hegglin ein Bild einer geköpften Tamedia-Journalistin auf Twitter mit einem «Like», worauf das Gleichstellungsamt erneut eine Stellungnahme einforderte. Spiess-Hegglin entschuldigte sich. In der nun verschickten Mahnung erachtet das Amt Spiess-Hegglins Rechtfertigung als «unbehelflich» sowie die gesamte Stellungnahme als «nicht ausreichend überzeugend». 

Drohung, Unterstellung und Beleidigung, aber keine Stellungnahme

Das Gleichstellungsbüro verlangt vom Verein bis Ende August ein Kommunikationskonzept sowie einen Verhaltenskodex für die sozialen Medien. Von den 192’000 Franken seien bisher 50’000 Franken ausbezahlt worden, heisst es auf Anfrage. Gestern Samstag war vom Gleichstellungsbüro niemand zu erreichen, der Stellung zu Spiess-Hegglins Verletzung der neuen Vorgaben nehmen konnte.

Jolanda Spiess-Hegglin wollte auf Anfrage keine Auskunft geben. Auf ein erstes Mail antwortete sie mit einer Drohung, einer Unterstellung und einer Beleidigung, für welche sich zuerst Vereinspräsidentin Greta Gysin entschuldigte, danach auch Spiess-Hegglin. Gysin sagt, NetzCourage habe «keinerlei Kenntnis» von Angriffen auf fremde Online-Accounts: «Die Vorwürfe sind haltlos.» Der Verein NetzCourage werde die Anforderungen des Bundes künftig einhalten, schreibt Gysin. Co-Präsidentin Tamara Funiciello weilt in den Ferien und war nicht erreichbar. Die SVP forderte am Samstagabend auf Twitter die sofortige Streichung der Fördergelder. 

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Spiess beschäftigt sich ja weiterhin viel lieber mit ihrer  Anzeigeitis, der sie bis heute krankhaft die Treue hält. Wohl über 600 Anzeigen hat sie bisher verschickt, die von ihr behauptete Erfolgsquote können wir problemlos widerlegen. 

Auf einen ihrer ehemaligen Berater hat sie es besonders abgesehen. Rund ein Dutzend Anzeigen hat sie schon geschrieben, bisher ALLE  ERFOLGLOS ! 

Bei diesen drei Personen wissen mir mit Sicherheit, dass sowohl dem Alt-Gemeinderat der SVP aus Zürich und dem Fussnagel-Spezialist aus dem Kanton Zürich von der Staatsanwaltschaft eine Nichtanhandnahmeverfügung zugestellt wurde. Nichts mit „Wohl bekomm’s“. Ob der Kaminfeger verurteilt wurde, wissen wir nicht. Also auch hier eine Traumquote von 66,66% Nieten! 

Auch die sonst eher liberale NZZ sparte nicht mit Kritik an der fragwürdigen Subventionspolitik des Bundes !

Hass im Netz ist Alltag. Dagegen setzt sich der Verein «Netzcourage» ein und erhält deshalb Unterstützung vom Bund. Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) zahlt dem Verein für die nächsten zwei Jahre rund 200 000 Franken, um gegen online verbreiteten, frauenbezogenen Hass vorzugehen. Dass die Geschäftsführerin Jolanda Spiess-Hegglin unlängst einen Tweet der Gruppe «Megafon» der Berner Reitschule mit einem Like versehen hat, passt da schlecht ins Bild.

Im Tweet war ein bearbeitetes Bild zu sehen, in dem die Tamedia-Journalistin Michèle Binswanger, mit der sich Spiess-Hegglin in einem Rechtsstreit befindet, geköpft wird. Nach einem medialen Aufschrei haben sich die Reitschüler für ihre missratene «Satire» entschuldigt und den Tweet gelöscht. Ebenso entschuldigt hat sich Spiess-Hegglin für ihren «unbedachten» Like, mit dem sie für eine weitere Verbreitung des Tweets gesorgt hatte. Dennoch missfällt es dem Eidgenössischen Gleichstellungsbüro, dass sich die Leiterin einer Organisation, die von Bundesgeldern mitfinanziert wird, im Netz entgegen den Zielen dieser Organisation verhält.

Am Mittwoch hat das EGB deshalb eine Mahnung an «Netzcourage» versandt, die der NZZ vorliegt. «20 Minuten» hatte zuerst darüber berichtet. In der Mahnung schreibt das EGB, dass es die Tatsache, dass Spiess-Hegglin ihren Like «unbedacht» abgesetzt habe, «in Zusammenhang mit den Zielsetzungen des Vereins ‹Netzcourage›» für bedenklich halte.

Professionelle Kommunikation zugesichert

Der Like allein ist allerdings nicht ausschlaggebend für die Mahnung, vielmehr ist es die Uneinsichtigkeit der Netzaktivistin. Am 2. Juli, zwei Tage bevor Jolanda Spiess-Hegglin den Reitschul-Tweet mit einem Like versah, hatte ein Gespräch zwischen dem Gleichstellungsbüro und «Netzcourage» stattgefunden. An der Telefonkonferenz teilgenommen hatte auch Spiess-Hegglin.

Laut Mahnung brachte das EBG dabei «klar zum Ausdruck, dass sich die Art und Weise der Kommunikation der Geschäftsführerin Frau Jolanda Spiess-Hegglin negativ auf die Erfüllung des subventionierten Projekts auswirken könnte». Kritisiert wurde dabei ihr Verhalten in den sozialen Netzwerken, nachdem publik geworden war, dass der Verein «Netzcourage» von der öffentlichen Hand subventioniert wird.

Von Spiess-Hegglin wurde deshalb «die Einhaltung professioneller Standards in der Kommunikation» gefordert. Die Co-Präsidentin von «Netzcourage», die SP-Politikerin Tamara Funiciello, habe dies im Gespräch zugesichert, wie der Mahnung zu entnehmen ist.

Dass Spiess-Hegglin nur zwei Tage nach dieser Zusicherung eine Bildmontage mit einer geköpften Journalistin mit einem «Gefällt mir» versieht, wirkt indes alles andere als professionell. Das EGB forderte deshalb eine Stellungnahme von «Netzcourage», welche der Verein auf seiner Website veröffentlichte.

Von Einsicht seitens des Vereins ist darin wenig zu erkennen; die Vorwürfe, Spiess-Hegglin betreibe selbst Hassrede, seien allesamt haltlos. 

Obwohl man darauf achten werde, dass die Kommunikation von «Netzcourage» nicht mit derjenigen von Spiess-Hegglin als Privatperson verwechselt werden könne, werde man ihr sicher «keinen Maulkorb verpassen», ist in der Stellungnahme zu lesen.

Kommunikationskonzept bis Ende August

Diese Einschätzung teilt das EGB allerdings nicht. So lasse Spiess-Hegglin eine klare Trennung ihrer Rollen als Privatperson und als Geschäftsführerin vermissen. Dies könne negative Auswirkungen auf den Verein und deshalb auch auf das durch das EBG subventionierte Projekt haben. Deshalb muss «Netzcourage» nun bis Ende August ein Kommunikationskonzept und einen Verhaltenskodex für die Kommunikation auf den sozialen Netzwerken einreichen. Sollte der Verein der Mahnung nicht nachkommen, steht laut dem Bundesgesetz über Finanzhilfen und Abgeltungen eine Kürzung oder gar eine Rückforderung der öffentlichen Gelder im Raum.

Hier noch einige NZZ-Leserkommentare: 

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Christoph Mörgeli bringt es in der Weltwoche am 19.7.2021 auf den Punkt:

Spiess-Hegglins «Netzcourage» soll die bezogenen 50 000 Steuerfranken zurückzahlen. Die Nationalrätinnen Funiciello und Gysin stehen in der Verantwortung

Die selbsternannte Anstandsdame Jolanda Spiess-Hegglin äussert sich zum Zweck ihres Vereins «Netzcourage» wie folgt: «Die Leute sollen verstehen, dass man sich auch online anständig benehmen soll.» Auf die Frage, von wem sie denn eigentlich angefeindet werde, antwortete sie so: «95 Prozent sind Männer – ältere Männer, SVP-Wähler, typische Wutbürger. Fast alle sind vom Land.»

Weiter dozierte Spiess-Hegglin: «Ich habe auch mehrere SVP-Mandatsträger angezeigt, einen Stadtparlamentarier, einen Ex-Stadtparteipräsidenten, ein Vorstandsmitglied. Sogar ein Ex-Richter ist darunter. Es ist krass, aber es fehlt ihnen jeder Anstand.»

Dumm nur, dass sich mittlerweile unsere Medien landesweit mit dem Anstandsniveau von Jolanda Spiess-Hegglin beschäftigen. Umso bedenklicher ist, dass sie ihr Geschäftsmodell der SVP-Bekämpfung dank der Bundesverwaltung versilbern konnte. Das Gleichstellungsbüro im Innendepartement von Alain Berset zahlt ihrem Verein fast 200 000 Franken. 50 000 Franken sind bereits auf dessen Konto geflossen.

Verantwortlich für diesen Geldsegen sind letztlich die Nationalrätinnen Tamara Funiciello (SP) und Greta Gysin (Grüne). Ohne ihre prominente Unterstützung hätte «Netzcourage» unmöglich an die Bundeskasse andocken können.

    Auch dazu zwei Leserkommentare:

Die Arroganz und  Überheblichkeit dieses Vereins und ihrer Führungsriege drückt sich auch in der Replik von Co-Präsidentin Greta Gysin (Grüne)  aus. Auch sie haben den Ernst der Lage wirklich nicht verstanden. 

Aber noch nicht genug. Natürlich kommen jetzt all die linken Bewunderer von Spiess und NetzCourage aus dem Busch und wollen sich rechtfertigen. So auch der Einflüsterer, Manager  und Moralapostel aus der früheren Journalistenzunft, Hansi Voigt!

Seiner Aufforderung aber bitte NICHT folgen………………

Oder die unsägliche, zum Glück schon lange in Deutschland lebende Politologin „La Stämpfli“. Nicht einmal bei SRF wird sie mehr eingeladen – und das will was heissen! 

Eigentlich an eigener Blödheit kaum mehr zu überbieten.

Da sind doch die Worte des Weltwoche-Journalisten Alex Baur gerade  Balsam für die Männerseele.

Auch Shameleaks wartet einmal geduldig auf die endgültige Antwort des Gleichstellungsbüros. Und die kann unseres Erachtens nur lauten: Streichung der Finanzhilfe an NetzCourage, zumindest mit einer Jolanda Spiess als Geschäftsführerin. Zudem fehlen unseres Erachtens in diesem Verein auch die Fachkräfte, um solche Projekte in die Tat umzusetzen. 

In der Antwort des Präsidiums an das EBG von Anfang Juni scheint man das Problem weniger bei NetzCourage zu sehen. Sondern bei der öffentlichen Wahrnehmung des Vereins und dessen Geschäftsführerin. Man werde vermehrt darauf achten, dass «die Kommunikation von NetzCourage nicht mit der Privatperson Spiess-Hegglin verwechselt werden kann».

Klare Haltung des EBG: Es sei Spiess-Hegglin selbst, die ihre Rollen nicht klar getrennt habe. Zu wenig berücksichtigt werde, «dass in der öffentlichen Wahrnehmung diese Trennung nicht vorgenommen wird und auch nicht erwartet werden kann.»

Unbeholfen sei die Argumentation mit dem Maulkorb, schreibt das EBG weiter. Nicht Spiess-Hegglin sei angefeindet worden, sondern sie habe vielmehr einen Tweet gelikt, in dem eine Schweizer Journalistin geköpft dargestellt wurde. Die Stellungnahme des NetzCourage-Präsidiums sei zu wenig überzeugend, die angekündigten Massnahmen vage. Deshalb schaltet das Gleichstellungs-Büro nun einen Gang höher mit Mahnung und Ultimatum. Und ruft NetzCourage in Erinnerung, was man gerne im Kommunikations-Konzept sehen würde. «Eine professionelle Kommunikation zeichnet sich durch Sachlichkeit, Freundlichkeit, Respekt und insbesondere in Konfliktsituationen durch eine deeskalierende Haltung aus.» Diesen vom Verein NetzCourage selbst eingeforderten Standards habe Jolanda Spiess-Hegglin auf ihrem persönlichen Twitter-Account nicht entsprochen.

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