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    VERÜBUNG EINER TAT IN SELBSTZUGEFÜHRTER UNZURECHNUNGFÄHIGKEIT gemäss Art. 262 StGB

    Der Verteidiger des 34-Jährigen, welcher Ende Dezember 2014 im Drogenrausch einen guten Freund getötet hat, fordert den Freispruch seines Mandanten. Das hat der Anwalt vor dem Obergericht des Kantons Zürich beantragt. Sein Mandant sei zur Tatzeit vollkommen schuldunfähig gewesen. Das Bezirksgericht Meilen hatte ihn wegen vorsätzlicher Tötung und anderer Delikte zu einer Freiheitsstrafe von 12,5 Jahren verurteilt. Es ordnete eine strafvollzugsbegleitende Therapie an, die der Beschuldigte vor längerer Zeit angefangen hat.  Das Zürcher Obergericht hat jetzt im November 2019  die Freiheitsstrafe von 12½ auf 3 Jahre reduziert und ordnet eine stationäre Massnahme an. Das Obergericht stuft die verübte Bluttat als in selbstverschuldeter Unzurechnungsfähigkeit begangene Tötung ein. Für eine solche sieht…

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    Wer zu früh kommt, bestraft das Leben.

    Vor dem Obergericht Zürich stand ein junger Mann wegen sexueller Handlungen mit einem Kind – dennoch drückte das Gericht sein Bedauern aus, dass es ihn verurteilen und bestrafen musste. Über diesen kuriosen Fall berichtete der «Tages-Anzeiger». Dass die Strafverfolgungsbehörden überhaupt von seinen Schäferstündchen erfuhren, hat er sich selbst zuzuschreiben. Der heute 24-jährige Mann hatte Ende 2015 nicht akzeptieren können, dass sich seine Freundin nach zehnmonatiger Beziehung von ihm trennte. Er begann sie per Telefon und Whatsapp zu terrorisieren, ignorierte Kontakt- und Rayonverbote, kurz: Er wurde zum Stalker.  Zu spät und zu früh Sex gehabt Der Mann wurde in der Folge unter anderem wegen Drohung, Nötigung und Sachbeschädigung verurteilt und bestraft. Bei der Untersuchung…

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    Die Pädophilenszene der Grünen in Berlin

    Dass Pädophile in den 80er und 90ern ihr buntes Treiben auf perverse Weise ausnutzten, wollte in der linken Szene keiner hören. Eigentlich wurde alles im Jahre 2015, als die  Berliner Grünen den Bericht über pädophile Umtriebe in der Partei vorgelegt haben,  der grossen breiten Öffentlichkeit wieder so richtig  bewusst. Lange hat kaum jemand ihre Warnungen über die Umtriebe der Pädosexuellen in Kreuzberg hören wollen. Denn das Leid der Kinder lässt sich an ganz konkreten Orten festmachen: an der Ecke beispielsweise, wo ein pädophiler Türke eine Eisdiele betrieb und Jungen mit kostenlosen Eiskugeln lockte. In einem Fotostudio nebenan entstanden hunderte Pornobilder mit Kindern. Auf dem kleinen Fußballplatz arbeiteten damals die freundlichen…

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    Wer das Handy aus der Hand gibt, Vorsicht!

    Rechtsfrage Handy fällt runter: Wer haftet? Auch schon erlebt? Ein wildfremder Mensch drückt einem sein Mobiltelefon in die Hand. «Würden Sie bitte ein Foto von mir machen?» Normalerweise kein Problem. Was aber, wenn das teure Stück aus der Hand gleitet und auf den Boden fällt? «Espresso» sagt, wer in solchen Fällen haftet. Ein «Espresso»-Hörer aus Männedorf sitzt schon so gut wie auf gepackten Koffern. Nach Italien soll es in den Sommerferien gehen, im Herbst in die USA. Weil nichts seine Ferien trüben soll, möchte der Mann vom Konsumentenmagazin «Espresso» von Radio SRF 1 eine Frage geklärt haben: «In den Ferien bittet man doch zuweilen Fremde, ein Foto von einem zu…

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    Was ist eigentlich ein Strafbefehl ?

    1 Was ist ein Strafbefehl? Ein URTEILSVORSCHLAG  der Staatsanwaltschaft. Wenn sich eine beschuldigte Person nicht innert der gesetzlichen Frist dagegen wehrt, wird der Strafbefehl zu einem vollstreckbaren Urteil.  2 In welchen Fällen darf die Staatsanwaltschaft ein Verfahren mit einem Strafbefehl erledigen? Wenn sie maximal eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten ausspricht. Laut Gesetz müsste die beschuldigte Person den Sachverhalt eingestanden haben. Oder er müsste anderweitig ausreichend abgeklärt sein. Faktisch versenden aber viele Staatsanwaltschaften auch Strafbefehle, ohne den Sachverhalt vorher genau abgeklärt zu haben. Das machen sie erst dann, wenn der Beschuldigte Einsprache erhebt. 3 Schreibt das Gesetz nicht vor, dass Beschuldigte vor dem Erlass eines Strafbefehls zu den erhobenen Vorwürfen Stellung nehmen können? Nein.…