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Die Spiess – Märchen aus 1001 Nacht

Shameleaks

In Saudi-Arabien und anderen Golfstaaten hat eine Frau keinerlei Bewegungsfreiheit. Ohne ihren männlichen Vormund, den wakheel, darf sie nirgendwohin. Ohne ihn hat sie so gut wie keine Rechte. Deshalb versuchen einige immer wieder, diesem unfreien Leben zu entfliehen.

Schon mit einem Mann im Auto sitzen, der weder mit ihr verheiratet noch verwandt ist, gilt im islamischen Königreich als Straftatbestand. Darum  wurde im Jahre 2007 eine junge Frau verurteilt, nachdem sie von 7 Männern vergewaltigt wurde. Ihre Strafe: 200 Peitschenhiebe und 6 Monate Haft!

Endlich wurde erst per 1.1.2018 in Saudi-Arabien dank vielen jahrelangen Protesten das Fahrverbot für Frauen abgeschafft. Auch die Straffreiheit für Frauen bei Vergewaltigungen wurde eingeführt!

Gestern hat Jolanda Spiess-Hegglin auf Twitter und Facebook einen „Vergewaltigungswitz“ aus einem Buch von Rebecca Solnitt verbreitet: Pietätlos, dumm und natürlich wieder mit einer Anspielung  auf ihre Opferrolle, bei der nur Markus Hürlimann als möglicher „Täter“ in Frage kommen kann.

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Dass in der Schweiz oft sogar allein eine Aussage einer Frau (ohne Zeugen) mit entsprechenden Indizien für eine Bestrafung eines Vergewaltigers ausreicht, ist mit diversen Gerichtsentscheiden belegt.

Spiess geht es einmal mehr nur darum, „ihren“ Fall als Vergewaltigung darzustellen, obwohl ALLE  Akten dagegen sprechen. Zudem verstösst sie einmal mehr gegen die Stillschweigevereinbarung. Kurz bevor es am 17. April 2018 vor dem Zuger Strafgericht nach einem Strafantrag von Markus Hürlimann zu einer Verhandlung kommt, einigen sich die beiden Protagonisten auf einen Vergleich. Das Gericht hätte entscheiden müssen, ob die inzwischen als Kantonsrätin zurückgetretene Spiess-Hegglin ihren Amtskollegen  zu Unrecht eines Verbrechens beschuldigt hat.

Spiess-Hegglin verpflichtete sich in der Übereinkunft, sich ab sofort in keiner Weise mehr so über die Vorgänge zu äussern, dass der Eindruck entstehen könnte, sie sei Opfer einer strafbaren Handlung seitens Hürlimanns geworden.

Mit den obenerwähnten 25 Zeugen meint Spiess vermutlich die vielen Personen, die nach der Landammannfeier vom 20.12.2014 von  der Staatsanwaltschaft als Zeugen einvernommen wurden. Es ist auch der Einstellungsverfügung der Zuger Staatsanwaltschaft vom 27.8.2015 zu entnehmen, dass KEINE DRITTPERSON  bei dieser intimen Annäherung in der „Captains Lounge“ im oberen Stock des Restaurants Schiff anwesend war. Anderslautende Behauptungen konnten NIE bewiesen werden.

Shameleaks bringt nur Fakten, keine Behauptungen. Darum seien hier ganz bewusst entsprechende Auszüge aus der Einstellungsverfügung der Zuger Staatsanwaltschaft vom 27.8.2015 als Screenshots zitiert:

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Das Thema Schändung durch Markus Hürlimann ist also de jure definitiv vom Tisch, was auch die Rechtsmedizinischen Institute von Zürich und St.Gallen bestätigten (Seite 12/15 Einstellungsverfügung vom 27.8.2019).  

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Auch der anonyme „Jack Ryan“, der am 16.8.2015 den Alternativ Grünen per Mail mitgeteilt haben soll, er hätte Fotos und ein Video der Vergewaltigung gefunden, konnte nirgends verifiziert werden.

Ganz entscheidend ist auch die Tatsache, dass Jolanda Spiess-Hegglin bei ihrer Einvernahme durch die Staatsanwaltschaft Zug Markus Hürlimann auch betr. möglicher Vergewaltigung entlastete (Seite 3/15 der Einstellungsverfügung vom 27.8.2015):

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Wir stellen uns nur eine Frage: Wie lange will sich Kantonsrat Markus Hürlimann diese Verdächtigungen, die klar im Widerspruch zur Stillschweigevereinbarung  stehen, noch weiter anhören lassen?

Ein Kommentar

  • Daniel G.

    Diese Dame sollte endlich schweigen! Wie Pervers muss man sein, um so einen hasserfüllten Witz zu machen? Und dann noch mit Ausrufezeichen und mit einer Vergewaltigung. Da fehlen einem die Worte, ausser…. Shame on you Spiess!!!

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