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Jolanda Spiess ist KEIN Opfer von sexueller Gewalt

Auch wenn sie es 1000x wiederholt und immer wieder schreibt: An der Landammannfeier vom 20. Dezember 2014 im Rest. Schiff in der Stadt Zug gab es KEINE sexuelle Gewalt zwischen der ehemaligen Grünen Kantonsrätin und dem SVP Mann Markus Hürlimann. Was im 1. Stock in der Captain’s Lounge damals genau passierte, wissen nur die beiden Protagonisten. Details sind auch völlig egal und unspektakulär. Zwei erwachsene Menschen, wohl getrieben von der Lust und enthemmt von reichlichem Alkoholgenuss, haben sich während einer Feier sexuell vergnügt. Freiwillig, ohne Gewaltanwendung. Wir sind keine Moralisten, Fremdgehen hat jeder mit sich und seinem Lebenspartner selber zu verantworten.

Auf ihrer eigenen Webseite veröffentlich Spiess immer wieder Blogs, den letzten am 12.4. 2022. Anlass dazu war die sogenannte Pitch-Night der Onlineplattform TSÜRI, wo 7 Menschen je 7 Minuten ihre Perspektive zum Thema Journalismus darlegen durften.

Warum Jolanda Spiess immer wieder bei solchen Anlässen eingeladen wird, wissen wir nicht. Offensichtlich gibt es immer noch Organisationen, die mit ihr ein gewisses zumindest linkes und vor allem feministisches Publikum anziehen.

Überheblich meint sie denn auch zu Beginn dieses Anlasses: «Sie kennen mich. Sie kennen meine Geschichte. Sie sind heute hier, weil Sie meinen Namen auf dem Line-Up gesichtet haben. Oder vielleicht sind Sie trotzdem hier.»

Uns stört ihre Präsenz in solchen Foren sicher nicht, aber wir können nicht schweigen, wenn sie dauernd behauptet:

«Der Schweizer Boulevard hat ein mutmassliches Sexualdelikt vermarktet, ausgebeutet, Menschen versucht zu vernichten und hat damit sehr viel Geld verdient.»

Jolanda Spiess, das ist eine Lüge und das wissen Sie ganz genau! Es gab zumindest an diesem denkwürdigen 20. Dezember 2014 kein Sexualdelikt, denn Delikte wären ja meistens strafbar! Und auch nicht mutmasslich. Das sind Fiktionen und Hirngespinste, die wir auf Shameleaks schon mehrfach widerlegt haben. Und wir tun es heute wieder! So lange, bis Sie endlich zu diesem Thema schweigen oder die Wahrheit erzählen.

Sie verlangt also von der Tageanzeiger Journalistin (gemeint ist natürlich Michèle Binswanger), dass sie vorher mit ihr hätte sprechen müssen. Hallo! Spiess hätte sich auch im erwarteten Buch über die Landammanfeier persönlich äussern dürfen. Fragen wurden ihr zugestellt, sie hat NICHT geantwortet. Geradezu lächerlich: Ich wollte am wenigsten, dass mein innerstes Trauma öffentlich diskutiert wird.

Ja, diese Schlagzeile am 24. Dezember 2014 im BLICK wollte Spiess sicher nicht. Dafür wurde Ringier auch vom Zuger Kantonsgericht wegen Persönlichkeitsverletzung verurteilt. Interessant: Warum hat Markus Hürlimann nicht geklagt?

Aber seit dieser Feier sind 8 ½ Jahre vergangen, und Spiess selber hat die Medien während der ganzen Zeit immer auf Trab gehalten und mit irgendwelchen Storys gefüttert. Ganz im Gegensatz zu Markus Hürlimann: Er blieb nach zwei Pressekonferenzen ruhig. Darum warten auch wir gespannt auf das Buch von Michèle Binswanger mit dem Titel

«UNTER FALSCHEM VERDACHT».

Es war ein sehr seltsamer Brief, den Journalisten des Tages-Anzeigers kürzlich bekamen. Der Brief, verschickt per E-Mail, war eine Anbiederung aus einer unerwarteten Ecke.


Der Brief kam von Jolanda Spiess-Hegglin. Ihr Brief an die ausgewählten Redaktorinnen und Redaktoren begann in einschmeichelndem Ton. «Zuerst: Ich schätze Ihre Arbeit enorm», lautete die Eingangsfloskel. Entschuldigend fügte sie an: «Keinesfalls soll Sie diese Kontaktaufnahme irritieren.»

Zwei Jahre lang versuchte Spiess-Hegglin mit allen juristischen Winkelzügen, ein Buch von Michèle Binswanger über die Zuger SexAffäre zu verbieten. Binswanger, die Ressortleiterin des Gesellschaftsteils, beleuchtet die Vorgänge aus Sicht des damaligen SVP-Politikers Markus Hürlimann.

Shameleaks kennt das Original des Briefes, will aber Spiess nicht noch eine grössere Plattform bieten, darum verzichten wir ganz bewusst auf die Veröffentlichung.

Noch sind wir unserer treuen Leserschaft natürlich kurz zusammengefasst die Begründung schuldig, warum die ständigen Äusserungen von Jolanda Spiess über ein mutmassliches Sexualdelikt einfach unwahr sind!

1.Wir erinnern immer wieder an die Einstellungsverfügung vom 27. August 2015. Markus Hürlimann wurde von allen Vorwürfen einer Schändung freigesprochen. Es gab keine sedierenden Substanzen!

2.Auch das Thema Vergewaltigung oder sexuelle Nötigung ist vom Tisch, denn Spiess hat bei ihrer Einvernahme bei der Zuger Staatsanwaltschaft ausgesagt, dass sie Markus Hürlimann nicht beschuldige! Und es ist erwiesen, dass sich NUR diese beiden Personen in der Captain’s Lounge des rest. Schiff aufgehalten haben.

Mutmassungen über einen zweiten Mann konnten von der Staatsanwaltschaft widerlegt werden!

3.Die Behauptung, die Zuger Staatsanwaltschaft habe in einer Einstellungsverfügung am 7. Mai 2018 erwähnt, dass Spiess von einem mutmasslichen Sexualdelikt ausgehen dürfe, ist ebenso FALSCH! Diese Verfügung wurde nötig, weil Markus Hürlimann überraschenderweise seine Anzeige gegen Spiess wegen falscher Anschuldigung zurückgezogen hat.

4.In der Vorverhandlung schlossen Spiess und Hürlimann einen Vergleich ab. Darin wurde unter anderem festgehalten, dass der Privatkläger Markus Hürlimann sein unwiderrufliches Desinteresse an einer Weiterführung der Strafuntersuchung gegen Jolanda Spiess wegen falscher Anschuldigung erklärt», teilt die Staatsanwaltschaft mit.

Spiess-Hegglin habe sich im Gegenzug «vorbehaltlos und uneingeschränkt» dazu verpflichtet, sich in keiner Weise mehr so über die Vorgänge zu äussern, dass der Eindruck entstehen könnte, sie sei Opfer einer strafbaren Handlung seitens Markus Hürlimanns geworden.

Spiess hält sich bis heute NICHT an diese Vereinbarung, aber klagen müsste Markus Hürlimann. Und das tut er nicht!

5.Einstellungsverfügung der Zuger Staatsanwaltschaft vom 7. Mai 2018 (Seite 3/8)………war zum Zeitpunkt der Beschuldigung Jolanda Spiess subjektiv davon überzeugt, dass sie Opfer einer sexuellen Handlung geworden war.

Ein ganz entscheidender Satz des Zuger Staatsanwaltes Markus Kurt: Zum Zeitpunkt der Beschuldigung……………also in den Tagen nach der Landammannfeier. Heute sind solche Aussagen einer mutmasslichen sexuellen Handlung einfach nicht mehr erlaubt und tangieren die Vereinbarung, sich «vorbehaltlos und uneingeschränkt dazu verpflichtet sich über Vorgänge zu äussern, sie sei Opfer einer strafbaren Handlung seitens Markus Hürlimann geworden».

Inakzeptabel, dass Spiess sogar das Thema «Schändung» wieder erwähnt!

Pascal Hollenstein, früher NZZ-Journalist, dann Leiter Publizistik CH Media (sein Vertrag wurde im Januar 2022 aufgelöst) schreibt seit einigen Jahren immer wieder äusserst positive Berichte über Jolanda Spiess. Zusammen mit Hansi Voigt bildet er so etwas wie das Sprachrohr von Spiess. Das stört uns nicht weiter, Meinungsfreiheit gilt auch für ihn, aber an die Wahrheit und sprachliche Korrektheit bei der Wiedergabe von Urteilen sollte man sich halten! Tat er aber nicht………………


Am 15.6.2019 schrieb Hollenstein im «Tagblatt» u.a.:

Auch Hollenstein verschweigt ganz bewusst, dass Spiess NUR SUBJEKTIV ZUM Zeitpunkt der Beschuldigung habe davon ausgehen dürfen, Opfer eines Sexualdelikts geworden zu sein!

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