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Netzcourage, aber NUR für die Linken

Aargauer SVP-Grossrätin wehrt sich gegen Hasskommentare – Spiess-Hegglin unterstützt sie nicht

von Manuel Bühlmann – Schweiz am Wochenende

26.8.2018 

Nicole Müller-Boder (SVP Buttwil) kündigte nach ihrer Facebook-Sperre an, gegen Hasskommentar-Schreiber vorzugehen. Doch vom Verein «Netzcourage» von Jolanda Spiess-Hegglin erhält sie keine Unterstützung.

Nach einer unfreiwilligen einmonatigen Facebook-Pause ging Nicole Müller-Boder selbst in die Offensive: «Ab sofort sperre ich rigoroser und bringe jeden Post, der mich beleidigt, beschimpft, mir droht und/oder meine privaten Fotos verwendet, zur Anzeige.» 

Unterstützung beim Vorgehen gegen die Hasskommentare erhoffte sich Müller-Boder vom Verein «Netzcourage». Mit Geschäftsführerin Jolanda Spiess-Hegglin traf sie sich zum Gespräch. Zur Zusammenarbeit zwischen den beiden Frauen kam es trotzdem nicht. 

Die SVP-Grossrätin vermutet ihre Parteizugehörigkeit als Grund. Ein Vorwurf, den die frühere Zuger Grünen-Kantonsrätin von sich weist. Die politische Einstellung der Betroffenen von Internethass spiele keine Rolle. «Wir helfen auch SVP-Politikerinnen.»

Doch der Aargauer Grossrätin sagte sie ab. Spiess-Hegglins Erklärung: «Wir helfen Menschen, die vom Hass erdrückt werden. Nicole Müller-Boder ist aber vor allem Täterin. Mit einem Teil ihrer Beiträge schürt sie den Hass. Ich will nicht den Brand löschen, während sie weiter Feuer legt.» Müller-Boder selbst sieht keinen Grund, etwas an ihren Äusserungen auf Facebook zu ändern: «Ich halte mich innerhalb des rechtlichen Rahmens auf und lasse mich auch in Zukunft nicht in der Freiheit einschränken, meine Meinung zu sagen.»

Uneinig sind sich die beiden Frauen auch in der Frage, wie mit den Tätern umgegangen werden soll. Während Müller-Boder eine Verurteilung anstrebt, setzt Spiess-Hegglin auf ein persönliches Gespräch. «In den meisten Fällen sehen die Täter ihr Fehlverhalten ein und hören auf», sagt die «Netzcourage»-Geschäftsführerin. Stimmen sie einer gemeinnützigen Spende oder einem Dienst an der Gesellschaft zu, zieht Spiess-Hegglin die Anzeige jeweils zurück.

Der Verein von Jolanda Spiess-Hegglin (rechts) wird Nicole Müller-Boder nicht unterstützen.

Hier noch einige interessante Leserkommentare:

Shameleaks

Jolanda  Spiess ist seit über 4 Jahren eine der grössten Hetzerinnen auf Facebook und Twitter, ohne dass man sie bisher rechtlich dafür belangen könnte. Dafür verschickte sie Anzeigen im Dutzendpack. Allein im Jahre 2017 sollen es gemäss Infos ihres Vereins Netzcourage über 180 Strafanträge gewesen sein. 

Dass auch SVP Politikerinnen sich endlich nicht mehr alles bieten lassen und auch Anzeigen für ehrverletzende Beschimpfungen einreichen, ist ihr gutes Recht. 

Wie man auf Facebook lesen konnte, hat Nicole Müller vor 2 Wochen 8 Strafbefehle für Beschuldigte erhalten. Die Rechtskraft erwächst automatisch innert 10 Tagen, wenn keine Einsprachen erfolgen!

Spiess glaubt nach wie vor, dass sie hier Richterlis spielen kann. Es war ein Testlauf, der voll in die Hosen ging: Sie behauptet, für alle einzustehen, lehnte aber Nicole Müller ab mit der faulen Begründung, sie sei selber eine Täterin, die Hass schüre.

Purer Blödsinn: Wer zu seinen politischen Ansichten steht, wird noch lange nicht zur Täterin! Uns kommen die Tränen, wenn wir Spiess hören: „Ich will nicht den Brand löschen, während sie weiter Feuer legt“.

Spiess, Netzcourage, Perlen- und Leckerbissen aus Blocheristan, das passt alles in denselben Topf. 

DER  KRUG GEHT  ZUM BRUNNEN  BIS ER BRICHT !


Ein Kommentar

  • Klaui

    Das ist schon lange bekannt das J.Spiess mit Linksextremen zusammenarbeitet und den Verein Netzcourage führt. HILFE bekommt nur der, der für ihren Eigennutz befriedigt und Geld bringt. Rechte hilfe für alle fehl am Platz.

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