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Schmierenkomödie am 1. Mai 2020 mit Jolanda Spiess – Hegglin

Offenbar haben auch gewisse Medien davon erfahren, dass sich Journalistin Michèle Binswanger damit beschäftigt, ein Buch über die Aufarbeitung der “Zuger Sex Affäre” aus der Sicht des wahren Opfers Markus Hürlimann zu schreiben. Im Zusammenhang mit dem immer noch laufenden Prozess gegen Ringier (Spiess klagt gegen den Verlag wegen einer möglichen Persönlichkeitsverletzung) sagte denn auch Ringier Anwalt Matthias Schwaibold sehr deutlich, was er von der Klägerin Jolanda Spiess hält: „Als Opfer einer erfundenen Straftat kann sie sich nicht auf den Opferschutz berufen“. Zudem bezeichnete er Spiess als „ selbstgefällige Selbstdarstellerin, die mit dem ständigen Befeuern der Medien viele Berichterstattungen geradezu herausfordere“. 

Jetzt scheint das #teamjolanda offensichtlich nervös zu werden. Anders können wir uns die vielen Reaktionen auf Facebook, Twitter und in diversen Medien nicht erklären. Man kann doch einer Journalistin nicht einfach das Recht absprechen, die Dinge auch mehr als 5 Jahre nach der Tatnacht aus anderer Sicht neu zu beleuchten.

Shameleaks versucht,  auch in diesem Theater Klarheit mit Fakten zu belegen und allfällige Lügen aufzudecken. Wir möchten betonen, dass auch wir in diesem Fall NUR Medien konsumiert haben. Eine Nachfrage bei den Parteien hätte mit Sicherheit für uns keine relevanten Erkenntnisse gebracht, denn sowohl Michèle Binswanger als auch Markus Hürlimann hätten auch uns jegliche Aussage verweigert. 

Dass diese “Zuger Sex Affäre” vom 20. Dezember 2014 auch heute noch oft medial präsent ist, dafür sorgt Jolanda Spiess schon selbst. Auch in ausländischen Medien präsentiert sie ihre „Show“ von einer möglichen Vergewaltigung. Deshalb ist es doch erstaunlich, dass Spiess immer wieder trotz Einstellungsverfügung vom 27. August 2015 weiter auf die Tränendrüse drückt.

Ihre Aufrufe, sie und ihre Familie möchten endlich Ruhe haben, können wir ja nachvollziehen. Nur: Das hätte sie schon vor 5 Jahren haben können. Von Markus Hürlimann hat man nach seinen Pressekonferenzen NICHTS mehr gehört. Er „tauchte ab“, um sich und seine Familie zu schützen. 

Spiess verbringt doch täglich mehrere Stunden im Internet oder am Telefon. Sie schreibt Anzeigen, nimmt Gerichtstermine war, arbeitet für ihren Verein NetzCourage und präsentiert uns im In- und Ausland immer wieder ihre doch überraschend vielen Anfragen für Medienauftritte. Als Mutter von 3 schulpflichtigen Kindern zeigt sie dann gar nicht, dass ihr die Familie das Wichtigste ist.  Wie ihr Ehemann Reto das aushalten kann, ist wohl nicht nur uns ein grosses Rätsel! Man hätte spätestens Ende 2018 die Chance gehabt, sich mit Ringier zu einigen anstatt weiter zu streiten. Ringier bot Spiess eine Entschuldigung und 150 000 Fr. für die Unkosten an. Kein Interesse, Spiess machte weiter. Sie provozierte Ringier immer wieder in den Sozialen Medien. 

Und siehe da, jetzt kommt sogar auch noch Mitleid mit Markus Hürlimann. Wir erinnern uns gerne an ein Stillschweigeabkommen vom Frühling 2018, das Spiess belegbar mehrfach gebrochen hat. Nur hätte die Gegenpartei, also Markus Hürlimann, aktiv werden sollen, und das tat er nicht. Es war, ist und bleibt allein seine Entscheidung!

Da diverse Medien zum geplanten Buch von Michèle Binswanger über die Zuger Sexaffäre aus der Sichtweise von Markus Hürlimann in etwa dieselben Kommentare verfassten, sei hier der Journalist Pascal Hollestein zitiert, der ja sowohl in der Luzerner Zeitung wie auch im St. Galler Tagblatt am 1. Mai 2020 folgenden Artikel veröffentlichte:

«Tages-Anzeiger»-Autorin Michèle Binswanger.

Dass sich jetzt diese Anhänger aus dem Spiess Clan wie Geier auf Michèle Binswanger stürzen, konnte man ja fast erwarten. Unter ihnen natürlich der wohl aktivste PR-Mann im Team von Jolanda, der ehemalige 20Minuten und Watson Mann Hansi Voigt. Was er da einmal mehr von sich gibt, gleicht einer Märchenstunde mit Trudi Gerster! 

Auch Voigt kennt die Fakten nicht, wir schon, auch wenn keiner von uns am 20. Dezember 2014 dabei war! Mit der These vom einvernehmlichen Sex trifft er wohl ins Schwarze. Aber schon bei Punkt 2 schwärzt er Hürlimann an. Man nennt das strafrechtlich „Üble Nachrede“ gemäss Strafgesetzbuch Art. 173. Jolanda Spiess sagt nämlich selber aus, dass ihr Markus Hürlimann gemäss Einstellungsverfügung (Seite 3/15) vom 27. August 2015 KEINE sedierende Substanz verabreicht hat. 

Von Medienskandal zu sprechen, ist einfach nur Schwachsinn. Auch Punkt 3 kann NIE stimmen. Das Rechtsmedizinische Institut der Uni Zürich sagte nämlich in seiner Beurteilung, dass sich Personen z.B. unter GHB-Einfluss völlig anders verhalten würden (Schwindel, Übelkeit, Sehstörungen, Bewusstlosigkeit, Koma, Störungen der Motorik etc.). Alle Zeugenaussagen sagen aber einstimmig, dass man bei beiden Personen an diesem Abend KEINE Unauffälligkeiten festgestellt habe. Aber Voigt lästert weiter:

Wo sind die Beweise von Fehlschlüssen? Und wer sagt, dass Michèle Binswanger ein Buch über die Landammannfeier vom 20. Dezember 2014 schreiben werde? Und nur so als kleine Lernhilfe: Die Frau heisst Michèle und nicht Michelle. 

Dass man dann auch noch die Bloggerin und Lebensberaterin Kafi Freitag (ja, sie heisst wirklich so) um eine Stellungnahme bemüht, ist geradezu lächerlich. Die Frau bietet als Selbständige prozessorientiertes Coaching an, und man hört sie hin und wieder auch auf SRF. Möchte dort nicht Kunde sein, wenn man ohne Kenntnis der Fakten und der Beteiligten solchen Blödsinn erzählt! 

Es gehört zum seriösen Journalismus, dass man möglichst vielseitige Recherchen anstellt, um sich über die Faktenlage ein umfassendes Bild zu verschaffen. Wenn die Autorin da auch die Grüne Nationalrätin Aline Trede dazu befragt hat, ist das ihre Entscheidung. Jetzt muss man zu Trede einfach folgende Historie kennen, ein Musterbeispiel einer unfähigen nationalen Politikerin: 

2011 kandidierte Trede erfolglos für den Nationalrat. 2013 rutschte sie für ihre zurückgetretene Parteikollegin Franziska Teuscher in den NR nach. 2015 wurde sie NICHT mehr gewählt.  2013 unterlag sie auch gegen SP-Nationalrätin Evi Allemann um die Wahl zur Zentralpräsidentin des VCS. Aline Trede rutschte im Sommer 2018 für die zurückgetretene und in den Regierungsrat gewählte Christine Häsler wieder in den Nationalrat nach. Also gelang ihr nur 2019 eine reguläre Wahl, als sowieso jeder Grünkohl wegen der Klimahysterie einfach wie ein Tsunami ins Parlament gespült wurde.

Was hat diese Trede in der Politik schon geleistet? Uns ist nichts bekannt.

Da fragte doch auch einmal einer nach, ob die Autorin das Buch im Auftrage des Tages Anzeiger schreibe!

Dass die Journalistin Nadja Brenneisen damals auf dem Portal www.vice.com einige durchaus berechtigte Fragen zum Verfahren, zum Kantonsspital, zum Taxifahrer etc. stellte, ist legitim. Dass Markus Dormann als Anwalt von Markus Hürlimann der Journalistin ein Verfahren androhte, wenn sie diesen Kommentar nicht sofort vom Netz nehme, ist anwaltschaftliches Gepolter, auf das man ja nicht hätte reagieren müssen. Offenbar hatte sie mit Michèle Binswanger auch zu diesem Buchprojekt Kontakt. Jetzt kocht wohl wieder die Angst, dass sie einen weiteren Rückzieher ins Auge fasst. Wir denken, das lässt sich verschmerzen!

Sogar der eben erst verurteilte (üble Nachrede, Beschimpfung) Reda El Arbi will sich als Moralprediger aufspielen. Auch er weiss offenbar, was im Buch vorkommt. Wertlos sind seine Kolumnen „Fadegrad“, das stimmt. Das Binswanger Buch schon im Vorfeld als wertlos zu taxieren, passt zu seinem Schreibstil. Dass er noch nie die politische neutrale und moralisch journalistische Anstandsdistanz wahren konnte, wurde ihm schon oft zum Verhängnis. Wer Andersdenkende als Stricher, Wixer, Arschloch und Idiot bezeichnet, hat doch in den Medien nichts verloren. Dass die verantwortliche Chefredaktion von Nau.ch den El Arbi im Februar 2020 als Teilzeit Kolumnist anstellte, spricht keinesfalls für dieses Onlineportal. 

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Nun Reda, über Drogen können wir mit dir nicht mitreden, da hast du uns eine langjährige Karriere voraus, die wir aber nicht missen. Über die Aktenlage im Falle Spiess / Hürlimann hingegen können wir mitreden, sehr gut sogar! Die Blut- und Urinentnahme bei Jolanda Spiess erfolgte erst am 21. Dezember 2014 um 18:45 Uhr, also rund 19 Stunden nach der „Tatzeit“. Das kann man u.a. den Informationen des Rechtsmedizinischen Instituts der Uni Zürich (IRM) vom 30.12.2014 entnehmen. Logischerweise fand man da KEINEN Ethylalkohol mehr, da  der sich pro Stunde um 0,1 – 0,2 Gewichtspromille abbaut. Die Forensiker haben auch zurückgerechnet, und kamen auf einen (möglicherweise) sehr hohen Alkoholwert von ca. 2,5 Promille. Einfach so, Faktentreue bitte!

Das musste ja kommen: Die Österreicherin Sigi Maurer hetzt natürlich auch. Die Klubobfrau der Grünen  muss neuerlich im Wiener Landesgericht für Strafsachen erscheinen: Wie der „Kurier“ berichtet, soll die Verhandlung wieder aufgenommen werden. Grund ist die Causa Craft Beer, in der sich Maurer als Angeklagte wegen übler Nachrede verantworten muss.

Studentinnen ohne Abschluss, das kennen wir ja auch in der Schweiz zur Genüge! 

Sie hat einen Abschluss, Frau Dr. phil. Franziska Schutzbach. Sie ist uns aber deswegen nicht sympathischer! Ihre  Blogs „Präzis und kopflos“ passen so sehr ins Schema der feministischen Aktivistin. Mit ihren despektierlichen und antidemokratischen Äusserungen gegen die SVP im Herbst 2017 machte sie natürlich dem linken Clan rund um Jolanda Spiess viel Freude. Ihr Embargo gegenüber den ihr unliebsamen konservativen bürgerlichen Politikern war inakzeptabel: „Keine Anzeigen mehr in der Weltwoche, Taxiunternehmen und Fluggesellschaften sollten keine Rechtsnationalen mehr transportieren, Veranstaltungsorte und Hotels keine SVP-Parteizusammenkünfte mehr in ihren Räumlichkeiten zulassen. Mikrofone können auch einfach ausgeschaltet werden. Fernsehsender müssen keine rechten Talkgäste einladen. Zeitungen nicht mehr über sie berichten.“ Wir hätten die gebürtige Deutsche schon lange ausgewiesen!

Immerhin folgte die Uni Basel dem Antrag der SVP und entzog Schutzbach den Lehrauftrag. Solche Frauen brauchen wir nicht.  Dass sie jetzt ihrer Busenfreundin Jolanda auch noch zu Hilfe eilt, überrascht nicht!

Ja Frau Schutzbach, sie können ganz beruhigt sein: Ein Buch über Markus Hürlimann könnte man gar nicht schreiben ohne die Unterstützung von ihm und seiner Familie. Das würde dann unweigerlich zu einer Persönlichkeitsverletzung führen, wenn man das ohne Erlaubnis tun würde. In ihrem Umfeld wäre das wohl akzeptabel, bei uns nicht!!!!

Kleiner, ganz kurzer Lichtblick: Sie sehen immerhin ein, dass es wohl Tausende von Menschen in der Schweiz gibt, die Hürlimanns Perspektiven gerne näher kennen würden. Nicht nur aus Pressekonferenzen. Jolanda Spiess hat jetzt während 5 ½ Jahren die Medien und Gerichte auf Trab gehalten, den Steuerzahler mit ihren sicher über 300 Anzeigen viel Geld gekostet,  jetzt würde auch uns die Gegenseite mal interessieren. 

Auch der Tweet von Florin Schütz, einem JUSO aus dem Zürcher Oberland, kann uns nicht überzeugen. Wieso darf Michèle Binswanger nicht eine andere Meinung haben, auch wenn sie sich selber als linke Feministin bezeichnet. Einheitsbrei schadet der immer wieder zelebrierten Medienvielfalt. Dem jungen Schütz ein kleiner Tipp: Jolanda Spiess ist KEIN Opfer von sexualisierter Gewalt, auch wenn sie das immer wieder behauptet. 

Shameleaks wird sich das Buch sicher trotzdem kaufen und vielleicht dann auch eine Buchkritik veröffentlichen. Soviel Platz und Zeit nehmen wir uns.

Auch wenn wir eigentlich überzeugt sind, dass Rena Zulauf als Anwältin von Jolanda Spiess sehr rasch mit einer superprovisorischen Verfügung aufwarten wird. Michèle Binswanger kann diesem Battle getrost entgegensehen. Es verzögert vielleicht die Herausgabe des Buches um einige Wochen, aber mehr wird die rechtlich keinesfalls überzeugende Medienanwältin auch hier nicht erreichen. Wir  sagten es schon an anderer Stelle: Im Fall Philipp Gut (Weltwoche) hat sie nur ein grosses Honorar kassiert, gearbeitet hat ein Anderer…………

Zum Schluss noch dies: Einer hat es auf den Punkt gebracht, was bei der beratungsresistenten Jolanda Spiess so gar nicht ankommt.  Wahre Freunde sind nicht die ewigen Schulterklopfer, sondern jene, die auch mal etwas Kritisches sagen. Aber die findet man nicht um Umfeld der Zuger Stadtheiligen!

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