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Spiess und die Sauberkeit am Schwingfest

Zu jedem Thema muss Spiess ihren Senf abliefern, auch wenn das wirklich kein Schwein interessiert. Dass nicht die Organisatoren des ESAF diese Abfallbilder „kreiert“ haben, scheint sie nicht zu merken. Natürlich  gab es auch auf dem kleinen Zeltplatz ausserhalb der Arena einigen Unrat zu beseitigen. Das haben die Putzkollegen aber in Windeseile in Ordnung gebracht. Im Gegensatz zu Open Air Konzerten waren auch die in einem Zelt schlafenden Besucher alles Schwingfans (einer unserer Kollegen war dabei!), die entweder mit Ticket in der Arena den Sport verfolgten oder dann an den vielen Public Viewings dem Schwingfest zuschauten. Von billiger Stimmungsmache gegen Organisatoren von beliebten Open Air Festivals kann wirklich keine Rede sein. 

So zeigte ein SRF Bericht aus Gampel VS aber, dass sehr viele „Zeltler“ bei Open Air Besuchen vor allem Ramba Zamba feiern und den Alkohol in Strömen geniessen. Die Musik ist vielen völlig nebensächlich. Kleiner, aber feiner Unterschied! 

Ach das liebe Gendersternchen*. Ja, bei einem Eidgenössischen haben Frauen als Aktive nichts zu suchen. Beispielsweise hörten wir aber eine durchaus sympathische Frauenstimme als Speakerin. 

19.08.2019; Zug; ESAF 2019 - Portrait Fabienne Bamert; Die Speakerin am ÇEidgenšssischenÈ,  Fabienne Bamert in der Schwingarena in Zug. © Valeriano Di Domenico

Die Zuger TV-Frau Fabienne Bamert amtete am ESAF als Speakerin.

Immerhin hat Spiess nicht noch die alte Mär der Ehrendamen kritisiert, dass sie zwei Jahre vor und drei Jahre nach dem Fest weder heiraten noch schwanger werden dürfen. Ein Unsinn, der auf einigen Kanälen trotzdem die Runde machte. Dass noch keiner behauptete, sie müssten ein Keuschheitsgelübde ablegen, erstaunt eigentlich, wenn man die Kommentare der linken Feministinnen hört!

Jolanda, andere wegen einem Schreibfehler zu korrigieren, steht Dir so gar nicht an. Deine Kommentare könnten wir im Dutzendpack wegen diversen Fehlern kritisieren. Wie schnell ist ein Tippfehler, ja auch ein Rechtschreibefehler passiert. Wir könnten uns nicht erinnern, dass Dein schulischer Rucksack jetzt überdimensional gross ist. Dein Hochdeutsch entspricht dann gerade mal den Anforderungen eines Sekundarschülers! Und Fremdwörter wie „Meme“ würde ich dann auch nur brauchen, wenn ich den Begriff tatsächlich richtig einordnen kann. Ein Meme ist ein Internet-Insiderwitz! Irgendein Schnipsel irgendwas, das den Web-User der Internet-Popkultur zum Lachen bringt. Es ist eine Unterform des breit gefächerten Begriffs “Internetphänomen”, die bisher am weitesten verbreitet ist. Das Wort Meme (ausgesprochen heisst es phonetisch [miːm] – also Miem) leitet sich, wie viele Quellen berichten, vermutlich vom griechischen Wort “mimema” ab, was so viel heisst wie “etwas Irritierendes” oder “etwas Nachgeahmtes”. Hat in Deinem Kommentar eigentlich gar nichts zu suchen. Also schön den Ball flach halten. 

Geschätzte Organisator*innen des Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest 2019 Zug (ah nein, überflüssiges Gendersternchen, ihr seid ja gemäss Homepage 28 Männer und 0 Frauen).

Es freut mich, dass der Grossanlass ohne nennenswerte Zwischenfälle über die Bühne ging. Es freut mich auch, dass am nächsten Fest gemäss Medienberichten wieder der Sport im Vordergrund stehen soll. 

Momentan macht das untenstehende Meme die Runde, welches auf Facebook bereits schon über 1500x geteilt wurde.

Von eurem offiziellen Twitteraccount habt ihr ein ähnliches Bild des sauber aufgeräumten Campingplatzes in diesem Kontext verschickt (“seid” schreibt man im Übrigen mit “d” und nicht mit “t”). 

Frau zieht die Augenbrauen hoch und fragt sich, wie sowas möglich sein kann. Ob tatsächlich Schwingfest-Besucher die anständigeren Leute sind als Besucher eines verregneten Open Airs.

Aber, hört, hört:

Anwohner sagen, dass die “Chrampfer” rund um die Uhr Müll entsorgt haben. Auch auf dem Campingplatz. Einfach non-stop. Dieses Foto ist offensichtlich nach der Reinigung entstanden.

Erachtet Ihr diese ziemlich billige Stimmungsmache gegen Organisator*innen so vieler toller Open Airs in der Schweiz als fair? So von Organisationskomitee zu Organisationskomitee? Ich möchte euch nicht voreilig politische Interessen (linke Schmuddelfinken als Openairbesucher vs. stramme, ordentliche Traditionalisten) unterstellen.

Ich erwarte keine Antwort, freuen würde sie mich allemal.


Campingplatz nach dem ESAF

Campingplatz nach dem Open Air in Frauenfeld

Sogar „Anhänger“  aus dem Lager von Jolanda Spiess merken langsam, wie der Hase läuf

https://m.20min.ch/schweiz/zentralschweiz/story/ghueder-konzept-am-esaf-funktionierte-tadellos-31560503

Zug

Warum war der Camping nach dem Esaf so sauber?

Nach Openairs bleiben oft wahre Zeltwüsten zurück. Nicht so am Esaf in Zug – obwohl dort für drei Tage der grösste Zeltplatz der Schweiz stand.

«So sauber hinterlässt das Schwingervolk den Campingplatz. Ihr seid einfach grossartig. Danke!» So bedanken sich auf Twitter die Organisatoren des eidgenössischen Schwingfests bei den Besuchern des Esaf-Campingplatzes:

Wie war das möglich, dass das riesige Areal des Campings schon kurz nach dem Esaf wieder eine blitzblanke Wiese war? Nach anderen Grossanlässen, etwa nach Openairs, sieht das meistens anders aus. Auf Nachfrage von 20 Minuten sagt Freddy Trütsch, Leiter Kommunikation am Esaf: «Es stimmt, die Besucher haben einen grossen Beitrag zur Sauberkeit auf dem Gelände geleistet.» Das Resultat, nämlich eine saubere Wiese kurz nach dem Anlass, sei aber auch Ergebnis eines umfassenden Konzepts. «Bereits ab Mittwoch waren ständig Teams von ‹Chrampfern› auf dem Areal unterwegs.»

Die Entsorgung fand kontinuierlich, also während des laufenden Betriebs, statt, auch während der Nacht. «So wurde eine übermässige Verschmutzung von Beginn an verhindert», so Trütsch. Der Abfall sei getrennt und volle Säcke umgehend ersetzt worden.

Auf dem Campinggelände hätten zwischen neun und zehntausend Personen übernachtet. Das gibt ein Total an Übernachtungen von rund 25’000. «Hinzu kommen noch weitere Personen, die auf Feldern von Landwirten schliefen, die diese zusätzlich zur Verfügung stellten. Geschätzt waren das also insgesamt 30’000 Übernachtungen», sagt Trütsch.

Güsel war nur ein Aspekt von vielen

Die Sauberkeit war ein Anspruch der Verantwortlichen des Ressorts Nachhaltigkeit und in der Planung verankert. Das Konzept stösst offenbar auf Interesse, wie Andreas Lustenberger, Leiter Nachhaltigkeit am Esaf, sagt: «Es haben sich bereits andere Veranstalter von Grossanlässen bei uns gemeldet.»

Darunter etwa die Organisatoren des Ski-Rennens Adelboden oder der Akademische Sportverband Zürich (ASVZ). «Solche Player können von unserem Wissen profitieren und dieses Know-how teilen wir gerne.» Lustenberger betont, dass damit nicht nur das Abfallkonzept gemeint sei: «Es geht um den ganzen Kompensations-Mechanismus eines Anlasses dieser Grösse.»

Laut eigenen Angaben des Esaf wurde in Zug das erste klimaneutrale Eidgenössische durchgeführt. Zum Nachhaltigkeitskonzept des Esaf Zug gehörten laut offizieller Website:

• Anreise mit ÖV

• Verzicht auf eine Printausgabe des Festführers

• Einführung eines Depot-Konzepts

• Verpflichtung der Sponsoren zu nachhaltigem Sampling

• Den Boden nach dem Fest aufgewertet zurückzugeben

• Recycling von Sägemehl und Werbe-Blachen

• Zusammenarbeit mit der Stiftung «My Climate», die den

Besuchern die freiwillige Möglichkeit bietet, einen Beitrag an den

Klimaschutz zu leisten. (nob)

27.08.2019, 16:58

Ein Kommentar

  • A.R

    Seit dem, dass niemand mehr mit der armen kleinen ***jolanda*** spielen, oder sogar anfassen mag, muss sie überall sticheln und zündeln, um wieder ein Opfer für eine Klage zu finden! Dass sind doch „Politiker“ wie wir sie in der schweiz brauchen!! Probleme die wir bis dato nicht hatten, werden einfach schnell selber kreiert, vorhandene Probleme ignoriert und immer alle schuld anderen, vorzugsweise der svp oder deren anhänger in die Schuhe geschoben!!
    Gottseidank bin ich nicht so tief gesunken, und muss meine Aufmerksamkeit auf eine derart niedrige form erlangen.

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