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VERSUCHTE ERPRESSUNG VON ALAIN BERSET

Bundesrat Alain Berset wurde offensichtlich von einer Dame erpresst. Christoph Mörgeli berichtete in der Weltwoche vom 21.11.2020 über diese Story. Diverse Medien  zogen nach. Mörgeli hatte Einsicht in den von der Bundesanwaltschaft teilweise eingeschwärzten Strafbefehl. Was natürlich kein Geheimnis darstellt: Strafbefehle müssen während einer gewissen Zeit bei den Staatsanwaltschaften zur Einsichtnahme für alle Bürger aufgelegt werden. Oft erhalten akkreditierte Gerichtsjournalisten solche Unterlagen sogar per Post. Dass der Verbreitungsweg dann meistens nicht mehr verfolgt werden kann, liegt auf der Hand. Shameleaks hat den Strafbefehl natürlich auch gesehen.  Aber wir werden ihn ganz bewusst NICHT veröffentlichen, obwohl uns das kein Gericht verbieten könnte. Auch das Kantonsgericht Zug nicht!

Im November 2019 gab es einen Erpressungsversuch gegen Bundesrat Alain Berset. Der Gesundheitsminister erstattete Anzeige – die Bundesanwaltschaft brachte das Strafverfahren diesen September zum Abschluss. Der Fall wirft Fragen auf. «Eine Person hat ehrverletzende und unwahre Behauptungen über das Privatleben von Alain Berset vor acht Jahren gemacht», sagte sein Sprecher auf Anfrage von SRF. Das war am 20. November 2019. Der Bundesrat schaltete einen Anwalt ein und erhob am 12. Dezember 2019 Strafanzeige bei der Bundesanwaltschaft. Die Person wurde tags darauf für acht Stunden in Polizeihaft genommen.

Was genau diese Frau an die Öffentlichkeit bringen wollte, weiss man nicht. Die entsprechende Stelle im Strafbefehl wurde geschwärzt. Das ist laut Bersets Anwalt Patrick Eisenhut legal. Er teilt mit, dass dies keine Sonderbehandlung für den Bundesrat sei. Und die Bundesanwaltschaft erklärt, damit wolle sie die Privatsphäre von Opfer und Täter bewahren. Wer’s glaubt?

Gegenüber SRF erklärte der Anwalt von Alain Berset, dass es sich beim Material um E-Mails, private Korrespondenz und ein Foto, welches «das Gesicht – und nur das Gesicht von Herrn Berset abbildet», handle. «Man könnte es problemlos auf Instagram stellen», schreibt Eisenhut. Bersets Sprecher sagt, es gebe keine verfänglichen Fotos und auch sonst keine belastenden Informationen. Der Bundesrat sei nicht erpressbar.

In den Ermittlungsakten sind laut Bundesanwaltschaft alle Dokumente vorhanden, so wie es die Strafprozessordnung vorsieht. Die Bundeskriminalpolizei hat lediglich verschiedene Datenträger der Frau beschlagnahmt und sämtliche Daten darauf gelöscht. Diese Löschung ist legal. Es wurde also nicht alles komplett gelöscht.

Falsch: ALLE  Daten der Frau wurden auf „Werkseinstellung“ zurückgesetzt. Jeder einigermassen mit der IT-Branche vertraute User kann solche Daten wieder herstellen. Wir erinnern gerne an den Fall von „Pimmel“ Geri Müller im Jahre 2014 mit seiner Chatpartnerin N.W.: Da wurden alle Daten ihrer elektronischen Geräte (Handy, PC, Laptop, Tablet) von einer Spezialfirma geschreddert. Auf Nimmerwiedersehen. Dass man ihr damit auch private Daten gelöscht hat, interessierte die Staatsanwaltschaft Biel nicht. Eine so rigorose Massnahme kommt im digitalen Zeitalter der Löschung der Identität einer Person nahe. Nach mehr als einem Jahr erhielt die Chatpartnerin endlich alle Geräte zurück.

Höchst seltsam: Berset informierte seine Bundesratskollegen NIE über diesen Vorfall!

Diese Frau hat diese Erpressung gegenüber Berset zurückgezogen, nachdem sie von der Staatsanwaltschaft während 8 h in die Mangel genommen wurde. Man konnte so einer möglichen späteren öffentlichen Verhandlung aus dem Weg gehen. Ob Geld geflossen ist, bleibt Spekulation. 

Wir beteiligen uns nicht an Mutmassungen, darum hier vorerst einmal der ganze Bericht der Weltwoche.

Warum sich jetzt viele Medien und Politiker um Details streiten, die ja gar noch nicht bekannt sind, entzieht sich unserer Kenntnis. Dass vor allem die Linken ihrem Gesundheitsminister einen Persilschein ausstellen wollen, war zu erwarten. Entsprechend heftig sind die Kritiken an der Weltwoche. Nur:  Alain Berset selbst hat gemäss Strafbefehl gesagt,  dass er die höchste Geheimhaltung des Sachverhaltes will und nichts an die Öffentlichkeit gelangen dürfe. Und zwar in privater sowie in beruflicher Hinsicht, weil dies ihn möglicherweise in seinem Amt als Bundesrat beeinträchtigen könnte! 

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Transparenz zu schaffen wäre angesagt. Wenn doch alles wirklich sooooooooo harmlos wäre, warum will man alles unter den Teppich kehren? Die einfachste Art wäre eine Medienkonferenz einzuberufen und alle Karten  auf den Tisch zu legen. Aber Berset versteckt sich, gibt keine Interviews, beantwortet Fragen von Journalisten nicht. So bleiben Spekulationen. Natürlich ist vieles reine Privatsache, aber bei einem Bundesrat eben doch von öffentlichem Interesse. 

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Dass sich jetzt alle melden, die sich befugt sehen, etwas darüber zu erzählen, erstaunt doch nicht. Experten, Expertinnen haben wir ja genug! Auch staatlich geprüfte. 

Wie oft an vorderster Front der linksextreme SRF Arena Dompteur Sandro Brotz. Mit unqualifizierten Aussagen versucht er wieder im Rampenlicht zu stehen. Bei welchen Prüfungen er überall durchfallen würde, lassen wir jetzt mal grosszügig beiseite! 

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Brotz hat nie begriffen, dass er hier nicht als Privatperson twittert, sondern dass man seine Aussagen als Leser automatisch mit seinem Job bei SRF koppelt. Wie sagte die neue SRF Direktorin Nathalie Wappler bei ihrer Amtseinführung: „Ich will KEINEN Meinungsjournalismus.“ Brotz kann sich ja nicht einmal in der Arena daran halten. Er fällt jedem Ins Wort und versucht, seine Meinungen durchzubringen. Zumindest bei Vertretern der  SVP. 

Und die gesalzene Replik von Roger Köppel liess dann nicht lange auf sich warten!

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Natürlich auch ein gefundenes Fressen für unsere Märchenqueen und Lügentante Jolanda Spiess. Immer wieder glaubt die grüne Alt-Kantonsrätin, ihre Stellungnahmen seien wirklich schweizweit gefragt, zu welchen Themen auch immer. Hauptsache es quatscht. Sogar am Sonntag hat die Mutter von 3 schulpflichtigen Kindern Zeit, sich stundenlang in den sozialen Medien zu tummeln. Arme Kinder! Sie spricht auch, wenn sie eigentlich gar nichts zu sagen hätte, weil sie keine Fakten kennt. 

Ja Frau Spiess, wir fassen es auch nicht:

In 6 Jahren nütglernt. 

Und auch der mehrfach vorbestrafte Reda El Arbi findet natürlich wieder einige völlig falsche Zahlen, angereichert mit genüsslichem Kommentar von Spiess. Dass die Weltwoche sich sehr stark auf die Onlinemedien verlagert hat (Pay Wall) und der Daily Talk mit Roger Köppel sehr viele Abonnenten gefunden hat, davon wissen El Arbi und Spiess natürlich nichts. Es waren keine Lügen und Grüseleien, die Philipp Gut veröffentlich hat, es waren pure Wahrheiten. Auch wenn ein Bezirks- und ein Obergericht zu einem anderen Urteil kam. 

Der Richter spricht nicht Recht, er spricht ein Urteil. 

Geradezu verblendet versucht sie, dem SP Bundesrat Berset „die Stange zu halten“, Medien für die ihr nicht genehmen Äusserungen zu verunglimpfen. Was ist eine Qualitätszeitung heute? Was ist überhaupt Qualität? Bei ihrem Verein NetzCourage aber ganz sicher nicht zu finden. 

Jolanda Spiess ist schockiert: Auch der Tagesanzeiger spekuliert über eine “vermutlichen Affäre”. Spiess schreibt, sie fasst es nicht, sie ist verstört, die Glaubwürdigkeit des linken Bundesrates angeknackt! 

Ja Jolanda, so ist das Leben. Ein grosser Teil der Gesellschaft ist schon seit 6 Jahren verstört von Ihren Geschichten, die immer und immer wieder auftauchen. Sie wollen sogar ein Buch über die Zuger Landammannfeier 2014 verhindern. Was haben Sie zu befürchten? Haben Sie Angst wie Alain Berset?  Fremdgehen ist ja heute an der Tagesordnung. Bei Bundesrat Berset gilt natürlich die Unschuldsvermutung!

Wir erinnern uns: Wer schrieb mögliche Schändung? Richtig. Spiess und das mehrmals. Wenn wir dies nun vergleichen mit der Spekulation des Tages und dem Weltwoche-Kommentar von Christoph Mörgeli, dann liegen Welten dazwischen. Mörgeli stellt Fragen! Und Spiess? Sie erzählt heute noch im In- und Ausland, jedem der es wissen will: „Ich darf gemäss Zuger Staatsanwaltschaft von einer möglichen Schändung ausgehen.“ Lüge pur. 

#qualitätstory #qualitätförderung

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Shameleaks hat auch darüber schon mehrfach berichtet. In der Einstellungsverfügung der Zuger Staatsanwaltschaft vom 7. Mai 2018 hiess es wortwörtlich „……

war zum Zeitpunkt der Beschuldigung (21./22.12.2014) Jolanda Spiess subjektiv davon überzeugt, dass sie Opfer einer sexuellen Handlung geworden war.“

Rein gar nichts davon, dass diese Aussage auch heute noch gilt! 

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„Fairmedia“ ist wohl das einzige Medium neben der „Republik“ und dem Online Magazin „Bajour“, das immer noch jeden Schrott von Spiess veröffentlicht. Fragen stellen, auch spekulieren, ist erlaubt. Noch leben wir in einem Rechtsstaat, wo die Meinungsäusserungsfreiheit hoch gewichtet wird. Der am vergangenen Samstag von der «Weltwoche» publik gemachte Erpressungsversuch gegenüber Bundesrat Alain Berset zieht weitere Kreise. Die Aufsichtsbehörde über die Bundesanwaltschaft (AB-BA) hat aufsichtsrechtliche Abklärungen eingeleitet. Diese sollen das Verhalten der Bundesanwaltschaft in dieser Sache klären. Die Abklärungen werden auch von den Subkommissionen Gerichte/Bundesanwaltschaft der parlamentarischen Geschäftsprüfungskommissionen (GPK) mit Spannung erwartet. Sie üben die Oberaufsicht über die Gerichte und die Bundesanwaltschaft aus.

Ein Kommentar

  • Fahr zur Hölle

    Habe kein Verständnis, warum man auch hier dieser Spiess soviele mediale Beachtung schenkt. Einmal Beine breit, und schon kennt sie seit bald 6 Jahren die halbe Schweiz. Mehr hat sie ja nicht erreicht. KV-Absolventin, die sich Journalistin und Dozentin nennt. Einmal bei einem lokalen TV gearbeitet, schon ist man Journalistin. Braucht ja wirklich nicht viel. Sie motzt auf Twitter über den Rudeljournalismus, weil alle den Weltwoche-Bericht von Mörgeli abschreiben. Erwähnt wird aber von ihr nur der Tagi. Klar, Hosenschiss vor dem Buch über die Landammannfeier von Frau Binswanger! Warum? Was haben sie zu verbergen? Aber Frau Spiess: Sie loben dann die Olineplattform Fairmedia. Die schreibt ja auch alles ab und berichtet über die Berset Geschichte. Das ist dann gut so. Nüt glernt, das Motto stimmt. Passt gut zu dieser widerlichen Person!

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